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Angst und wie man sie "überwindet"

Die meisten Menschen haben vor irgendetwas Angst. Oft sind uns unsere größten Ängste aber gar nicht so bewusst. Solange wir sie uns nicht bewusst machen, agieren sie als unbewusste Blockaden in uns. Sie halten uns so davon ab, unseren Herzensweg zu spüren und zu gehen. Ich selbst habe mir lange eingebildet, ich hätte vor gar nichts Angst. Ich hielt mich für stark und mutig, und Ängste sogar für ein bisschen lächerlich. Abgesehen von "Platzangst" als Kind habe ich die bislang größte Angst meines Lebens erlebt, als ich Ayahuasca genommen habe. Diese existenzielle, panische Angst vor der Ich-Auflösung, vor dem Ego-Tod, die viele kennen, die Erfahrung mit DMT haben. Die Angst vor dem völlig Unbekannten, vor dem Unbeschreiblichen, vor dem, was so gar nichts mehr mit dieser Realität zu tun hat. Diese Angst lähmte mich. Ich habe sie in bislang jeder Zeremonie mit Ayahuasca erlebt. Beim ersten Mal hatte ich vorher natürlich noch keine Angst, da ich ja nicht wusste, was kam. Aber...

Meditation mit offenen Augen

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Ein paar Wochen nach meiner ersten LSD-Erfahrung entdeckte ich meine Fähigkeit, mit offenen Augen zu meditieren. Früher hatte ich gedacht, ich könnte dies nicht, da mich die Außenwelt zu sehr ablenkte. Doch eines entspannten Samstagmorgens wachte ich auf und schaute mit entspanntem Blick auf den wunderschönen Baum vor meinem Fenster. Ich schaute, ohne etwas Bestimmtes zu fixieren einfach wie ins Leere. So ein bisschen wie mit Magic-Eye- oder 3-D-Bildern. Nach einigen Sekunden verschwamm das Bild des Baumes zu einer homogenen Masse. Es bildeten sich zwar nicht so deutliche Muster wie mit LSD, aber ich konnte die Muster und Fraktale erahnen. Das Pfauenauge, das mir immer wieder mit LSD erschienen ist, konnte ich plötzlich wieder entfernt erkennen. Ich schaute immer länger "ins Leere" und die Muster wurden immer kleiner und das Bild wurde zu einem Teppich aus kleinen Mustern, die zu glänzen schienen. Dann fing das Bild an sich zu bewegen, wie hin und her zu schweben. Es klapp...

Warum ich nicht mehr vegan bin

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Die "Veganwerdung" vor neun Jahren war ein bedeutender Schritt auf meinem Lebensweg. Es war eine klare Herzensentscheidung, aus dem Gefühl der Verbundenheit mit allen Lebenwesen heraus. Auch körperlich tat mir die Ernährungsumstellung gut. Sie half mir dabei, zu lernen, auf meinen Körper zu hören, in mich hineinzuspüren, was mir gut tat und was nicht. Nach etwa sechs Jahren rein pflanzlicher Ernährung einschließlich längerer Rohkostphasen fühlte ich mich dann irgendwann körperlich nicht mehr wohl. Ich litt häufig an Konzentrationsmangel, fühlte mich trotz ausreichender Kalorien(einschließlich Protein-)zufuhr schwach und hatte das Gefühl, etwas fehle mir. Dann musste ich eine Zeit lang immer wieder daran denken, Käse zu essen, obwohl mir dieser in all den veganen Jahren bis dahin nie gefehlt hatte. Jedes mal, wenn ich im Supermarkt am Kühlregal vorbeiging, schien er nach mir zu rufen - oder etwas in mir nach ihm. Einige Wochen lang ignorierte ich diesen Ruf. Ich konnte es mi...

LSD und AYAHUASCA

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Ein Erfahrungsbericht (Um Missverständnisse zu vermeiden: Ich habe nicht beides gleichzeitig konsumiert, sondern im Abstand von einigen Monaten.) Das Setting war im Kölner Stadtwald an einem (leider) recht kalten aber sonnigen Tag. Ich habe mir mit meinem Bruder zwei Portionen LSD geteilt. Ich habe ca. eine ¾ Portion genommen und er 1 ¼, was mehr oder weniger proportional unserem jeweiligen Körpergewicht entspricht. Außerdem wollte ich bei meinem ersten Mal eine kleine Dosis probieren. Wir haben gegen 10:30 Uhr angefangen und zunächst ca. 10 Minuten auf dem säuerlich schmeckenden Papierschnipsel herumgekaut, der die Mikrodosis von LSD trägt, die es für einen Trip braucht, bevor wir ihn dann herunterschluckten. Es hat ca. eine Stunde gedauert, bis bei mir die ersten merklichen Veränderungen auftraten. Zunächst wurde meine Sicht scharf wie die eines Adlers. Ich konnte kleinste Details und Bewegung heranzoomen. So blieben wir immer wieder stehen und beobachteten Enten...

My Third Ayahuasca Ceremony

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A couple of days ago, I participated in my Third Ayahuasca Ceremony. I would like to keep this report a bit simpler and shorter than the previous ones and just resume the most important insights and moments. (Here is the link to my previous, more detailed reports which are written in German) First of all, I have to say that I realized that everything I wrote about Ayahuasca in my previous reports says a lot about the ceremony and what I learned from the medicine, but it actually doesn’t say anything about what Ayahuasca really is. And in this report it will be the same. I can only tell you what I have learned from it. It is impossible for me to describe what Ayahuasca is, words are just far from being able to cover it. Not even my own memory can keep it, our human mind is too limited. No matter how precise we are able to describe something in words, all these words cannot even touch the Divinity. Words can only be a hint to it. But I will write and share this report anyway ...

Hot Yoga - Eine Liebeserklärung

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Die lange Suche nach "meinem" Yoga... Meinen ersten Kontakt mit Yoga hatte ich im Uni-Sport mit Kundalini-Yoga. Wenn man so sagen kann, eine eher spirituelle Form des Yogas – weniger körperbetont als Hatha-Yoga. Es wird viel mit Entspannung, Atmung und Meditation gearbeitet. Da ich damals noch kaum Erfahrung mit diesen Bereichen hatte, fand ich die Übungen ziemlich anstrengend und fühlte mich nach diesem Kurs nicht motiviert, einen weiteren zu machen. Es kam mir so vor, als habe er mir nicht sonderlich viel „gebracht“ und mir fehlte die physische Anstrengung. Heutzutage denke ich, dass es mir durchaus etwas gebracht hat. Es hat sozusagen den Grundstein gelegt für weitere Erfahrungen mit Yoga und Meditation. Heute integriere ich auch Elemente aus dem Kundalini in meine Meditationspraxis .  Auch den Lehrer damals fand ich sehr inspirierend. Er wirkte körperlich und geistig so ausgeglichen und über den Dingen stehend, kam mir irgendwie so „spirituell“ und lebendig v...

Meine zweite Erfahrung mit Ayahuasca in Amsterdam

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Grundlegendes zu Ayahuasca findet ihr in meinem ersten Erfahrungsbericht oder auch auf dieser überaus treffend formulierten  Seite . Am besten zuerst lesen, falls das Thema ganz neu für dich ist! :) Vorgeschichte Meine zweite Erfahrung mit Ayahuasca war sehr anders als meine erste, wenige Monate zuvor in Peru. Insbesondere die Umstände und die Menschen, mit denen ich unterwegs war. Ganz zentral  war dabei die Tatsache, dass ich mit meinem Bruder Jochen zu der Zeremonie gefahren bin. Ich hatte ihm damals von meiner ersten Ayahuasca-Erfahrung erzählt. Er war gleich sehr begeistert und erzählte mir, dass er bereits davon gehört hatte und ohnehin mit dem Gedanken spielte, es einmal auszuprobieren, wenn er mich in Peru besuchen käme. Als ich dann früher als geplant wieder aus Peru nach Deutschland zurückkam, beschlossen wir, uns zu erkundigen, ob es auch in Europa Möglichkeiten gebe, an einer sicheren Zeremonie teilzunehmen.  Auch an dieser Stelle noch ei...